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Willkommen auf der Webpräsenz vom Avicenna Kultur- und Hilfswerk

Die ursprüngliche Arbeit von Avicenna bezog sich primär auf die Unterstützung von Menschen und Institutionen in hilfsbedürftigen Ländern. Auf Grund der zunehmenden Zerstörung und gewaltsamen Besetzung und Unterdrückung vieler Länder haben sehr viele Menschen die Flucht nach Europa versucht. Avicenna passt sich dieser Situation an, indem es seine neue Zielsetzung, der Flüchtlingshilfe, also den “Menschen auf dem Weg” widmet. Durch die Schließung der Grenzen Europas kommen sehr viele Menschen auf diesem Weg nicht weiter. Unsere besondere Zielgruppe sind daher diese Menschen, die insbesondere in Griechenland und der Türkei in offiziellen und inoffiziellen Camps leben, entweder mit dem Ziel, irgendwann in ihre Heimat zurückkehren zu können oder mit der Hoffnung, doch noch weiter nach Europa einreisen zu können.

Wir laden alle hilfswilligen Menschen ein, sich durch ihren persönlichen oder materiellen Einsatz bei der Unterstützung der hilfsbedürftigen Menschen zu beteiligen.

Aktuelle Berichte sowie zahlreiche Fotos finden Sie in unserem Blog oder auch auf unserer Facebook Seite.

WDR Radiobeitrag

Die freie Journalistin Nina Meuters hat uns im Februar in Çeşme/Türkei begleitet. Ihre Eindrücke können Sie in dem Radiobeitrag vom 01.04.2016 beim WDR hören. Jetzt anhören.

 

Menschen auf dem Weg

Wir wollten im Herbst 2015 auf Kreta Urlaub machen. Durch eine SMS von Navid Kermani, der in dieser Zeit im Auftrag vom Spiegel die Balkanroute sowie Lesbos bereiste, wurden wir auf die Verhältnisse auf der Insel Lesbos aufmerksam gemacht, mit der Frage, ob wir da helfen wollen. In Kreta gelandet, nahmen wir die nächste Maschine nach Lesbos.

Seitdem sind wir Menschen auf dem Weg und begegnen Menschen auf dem Weg.

Wir begegnen Menschen, die ihre Heimat verloren oder verlassen haben und sich eine sichere, menschenwürdige und gerechte Zukunft erhoffen. Wir begegnen Menschen, die Freude und Erfüllung darin finden, anderen Menschen zu helfen. Und diese Begegnungen haben unser Leben verändert und uns nicht mehr losgelassen.

WDR begleitet Kölner Ärztepaar auf Lesbos

Es sind Momente, die sich ins Gedächtnis einbrennen: Mitten in der Nacht rutscht auf der Insel Lesbos ein Schlauchboot auf den Strand, ausgelegt für 30 Menschen und mit 60 Flüchtlingen völlig überladen. Schreie hallen durch die Dunkelheit. Die Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, haben die gefährliche Überfahrt von der Türkei nach Lesbos überlebt. Alle Insassen sind klitschnass, frieren, und doch haben sie Glück in dieser Nacht. Denn diesmal sind Helfer vor Ort, wie das deutsch-iranische Ärztepaar Bita und Khalil Kermani aus Köln, die die Boote empfangen und die Menschen an Land bringen.

Wir freuen uns über die Verleihung des deutschen Kamerapreises für Krisenberichterstattung an Rene Begas für den Film “Lesbos, Helfer der Gestrandeten” aus der Reihe “Menschen Hautnah”.

Dokumentation jetzt ansehen 

Das Ärztepaar Bita (Mitte) und Khalil Kermani (vorn) versorgen eine kranke Frau nach geglückter Flucht auf dem Boot.© WDR/Julia Horn (Bildrechte: WDR/Julia Horn)

Das Ärztepaar Bita (Mitte) und Khalil Kermani (vorn) versorgen eine kranke Frau nach geglückter Flucht auf dem Boot.© WDR/Julia Horn (Bildrechte: WDR/Julia Horn)

 

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