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Willkommen beim Avicenna Kultur- und Hilfswerk

Die ursprüngliche Arbeit von Avicenna bezog sich primär auf die Unterstützung von Menschen und Institutionen in hilfsbedürftigen Ländern. Auf Grund der zunehmenden Zerstörung und gewaltsamen Besetzung und Unterdrückung vieler Länder haben sehr viele Menschen die Flucht nach Europa versucht oder haben sich in den an ihre Heimat angrenzenden Ländern niedergelassen. 

Avicenna passt sich dieser Situation an, indem es seine neue Zielsetzung, der Flüchtlingshilfe, also den “Menschen auf dem Weg” widmet. Durch die Schließung der Grenzen Europas kommen sehr viele Menschen auf diesem Weg nicht weiter. Aber sehr viele,  vor allem Syrer, bleiben auch in der Umgebung ihrer Heimat, um sobald es möglich ist, wieder nach hause zu gehen. Unsere besondere Zielgruppe sind  diese Menschen, die in Griechenland vor allem in offiziellen Camps Leben,  mit der Hoffnung, doch noch weiter nach Europa einreisen zu können und in der Türkei vor allem in inoffiziellen Camps leben, mit dem Ziel, irgendwann in ihre Heimat zurückkehren zu können. 

Wir laden alle hilfswilligen Menschen ein, sich durch ihren persönlichen oder materiellen Einsatz bei der Unterstützung der hilfsbedürftigen Menschen zu beteiligen.

 

Menschen auf dem Weg

Im Herbst 2015 wollten wir auf Kreta Urlaub machen. Durch eine SMS unseres Gründungsmitglieds Navid Kermani, der in dieser Zeit im Auftrag vom Spiegel die Balkanroute sowie Lesbos bereiste, wurden wir auf die Verhältnisse auf der Insel Lesbos aufmerksam gemacht, mit der Frage, ob wir da helfen wollen. In Kreta gelandet, nahmen wir sofort die nächste Maschine nach Lesbos.

Seitdem sind wir Menschen auf dem Weg und begegnen Menschen auf dem Weg.

Wir begegnen Menschen, die ihre Heimat verloren oder verlassen haben und sich eine sichere, menschenwürdige und gerechte Gegenwart und Zukunft erhoffen. Wir begegnen auch Menschen, die Freude und Erfüllung darin finden, anderen Menschen zu helfen. All diese Begegnungen haben unser Leben verändert und uns nicht mehr losgelassen.

 

WDR begleitet Kölner Ärztepaar auf Lesbos

Es sind Momente, die sich ins Gedächtnis einbrennen: Mitten in der Nacht rutscht auf der Insel Lesbos ein Schlauchboot auf den Strand, ausgelegt für 30 Menschen und mit 60 Flüchtlingen völlig überladen.

Schreie hallen durch die Dunkelheit. Die Menschen, die vor Krieg und Terror geflohen sind, haben die gefährliche Überfahrt von der Türkei nach Lesbos überlebt. Alle Insassen sind klitschnass, frieren, und doch haben sie Glück in dieser Nacht. Denn diesmal sind Helfer vor Ort, wie das deutsch-iranische Ärztepaar Bita und Khalil Kermani aus Köln, die die Boote empfangen und die Menschen an Land bringen.

Wir freuen uns über die Verleihung des deutschen Kamerapreises für Krisenberichterstattung an Rene Begas für den Film “Lesbos, Helfer der Gestrandeten” aus der Reihe “Menschen Hautnah”.

Spenden

Avicenna Kultur- und Hilfswerk e.V.
Deutsche Apotheker- und Ärztebank – apoBank
IBAN: DE 55 3006 0601 0005 0195 00
BIC: DAAEDEDDXXX

Schulprojekt

Alle Infos dazu finden Sie hier.

Aktuelles

Navid Kermani und Hanseatic Help e.V. erhalten Dönhoff-Preis
Der Schriftsteller Navid Kermani wurde als Brückenbauer zwischen Islam und Christentum mit dem Hauptpreis geehrt. Den Förderpreis erhielt der Verein Hanseatic Help e.V., der Flüchtlinge versorgt. Ausführliche Informationen dazu bei Zeit Online.

WDR Radiobeitrag
Die freie Journalistin Nina Meuters hat uns im Februar in Çeşme/Türkei begleitet.
Ihre Eindrücke können Sie in dem Radiobeitrag vom 01.04.2016 beim WDR hören. Jetzt anhören.

Petition “Relocation jetzt umsetzen”
Geflüchtete aus griechischen und italienischen Lagern zügig nach Deutschland holen – Relocation jetzt umsetzen!
Bitte unterstützen Sie diese Petition, vielen Dank.
Über unsere Einsätze berichten wir regelmäßig in unserem Blog oder auch auf unserer Facebook Seite.

 

Aktuelle Beiträge

Logistik der Essensverteilung

Die Logistik der Essensverteilung - Vom Butterbrot zum LKW Es gibt nur einen schlimmeren Feind als den Hunger:

Besuch an der syrischen Grenze

Besuch an der syrischen Grenze am 01.01.2017 Fast 1.000 Kilometer lang und 3 bis 4 Meter hoch ist die Betonmauer,

Regen und kein Ende in Sicht

So leben die Menschen seit über einem Jahr und der Regen zerstört nun auch noch ihr letztes Hab und Gut

 

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