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Rohingyas in Bangladesh

Die Lage der inzwischen knapp eine Millionen Rohingyas in Bangladesch hat sich nicht verändert. Lediglich die Restriktionen in den großen Lagern bei Cox Bazar haben sich verschärft. Unter anderem dürfen kleinere NGO‘s nicht mehr in das Lager. Trotzdem haben unsere Freunde vor Ort es geschafft, weitere Nahrungsmittel zu verteilen. Wir bedanken uns bei unseren Spendern und unseren Helfern in Bangladesh und hoffen mit Eurer Hilfe auch weiterhin unterstützen zu können. Unser Helfer vor Ort berichtet: Die Lagersituation wird von Tag

Avicenna-Einsatz in der Türkei

Avicenna war kürzlich in der Türkei, um unser Schulprojekt sowie unsere Freunde und Partner bei TIAFI zu besuchen.   Unser Schulprojekt Der Unterricht läuft nach wie vor gut und wir haben für die zehn fortgeschrittensten Schüler jetzt die dritte Klasse eröffnet. Es erfüllt uns mit großer Freude, wenn wir sehen, zu welch festem Bestandteil sich die Schule mittlerweile im alltäglichen Leben im Camp entwickelt hat. Die Kinder gehen mit Begeisterung zur Schule, die meisten auch regelmäßig. Auch glauben wir beobachten

Benefizveranstaltung für Menschen auf dem Weg

Die Idee für die  Benefizveranstaltung kam von Anna Pehlken, einer wunderbaren Sopranistin aus Polen, als sie die Fotos von Bita Kermani in unserer Praxis sah. Sie und ihr Begleiter, der Pianist Stefan Irmer, wollten Avicenna unterstützen. Aber ohne die Organisationsarbeit ihrer Freundin, Maria Arns aus Lennestadt, die sich unermüdlich für die Organisation und Deckung der Kosten eingesetzt hat und auch Herrn Hensel, Präsident der IHK Siegen und seine Gemahlin, die sie für die Übernahme der Schirmherrschaft gewinnen konnte, wäre diese

Avicenna im Iran

Die Anzahl von Flüchtlingen aus dem Iran hat im letzten Jahr stark zugenommen. Während dies zu Beginn der Flüchtlingsbewegung meist Afghanen waren, die vor mehr oder weniger langer Zeit dorthin geflohen oder bereits dort aufgewachsen waren, treffen wir in der letzten Zeit immer häufiger Iraner, die durch das Wirtschaftsembargo ihre Existensgrundlage verloren haben. Fragen wir Einheimische, wie weit der Gedanke an eine Flucht in den Westen verbreitet ist, antworten sie, über drei Viertel der ärmeren Mittelschicht mache sich Gedanken über

Athen im Winter 2018

Im Exarchion Park im Anarchistenviertel Athens brennt Tag und Nacht das Feuer, an dem sich die jungen Männer, die auf ihrem Weg nach Europa hier hängen geblieben sind, etwas aufwärmen. Frauen und Kinder sieht man kaum. Sie verbringen die meiste Zeit in den Unterkünften und wenn es keine Heizung gibt, unter der Decke. Zehn Unterkünfte, sogenannte Squads, gibt es zur Zeit hier im Viertel und etwa 1.000 Menschen leben darin. Eine ist erst vor kurzem dazu gekommen und Farzad, ein

Hilfe in Jordanien

Jan’s Avicenna-Bericht von seinem Einsatz in Jordanien Nachher saßen wir alle entspannt bei einem Tee vor dem Zelt der Camp-Chefin. Die Nachmittagssonne stand schon tief am Himmel, sodass sie sich nicht mehr brennend heiß, sondern angenehm warm anfühlte. Auf ein paar Plastikstühlen, auf Kisten oder auf dem Boden hatten die Beteiligten Platz genommen. Die Camp-Chefin, Abu Mudira genannt, versuchte im Scherz Serena mit einem ihrer Söhne zu verheiraten. Serena kommt aus Venedig, engagiert sich für Flüchtlinge seit sie vor ein

Bei den Rohingyas in Bangladesch

Bei den Rohingyas in Bangladesch von Schahab Kermani Das Mittagessen wurde eben abgeräumt. Unsere Gastgeberin entschuldigt sich, dass es heute nur Fisch gab. Morgen werde sie wieder ein Huhn für uns auftreiben. Die Wände aus Plastikfolie der kleinen Hütte, in der wir sitzen, geraten in Bewegung. Sie werden abmontiert, leise, um den Schlaf meines Begleiters Freddy nicht zu stören. Über ihm wacht der Sohn der Familie. Er wedelt dem Gast den Rauch der Räucherstäbchen zu und erschlägt jedes Moskito, das

Hilfsaktion in Bangladesh geht weiter

Unsere Hilfsaktion im Flüchtlingscamp Kutupalong geht weiter Im Flüchtlingscamp Kutupalong in Bangladesch haben etwa eine Millionen Menschen Zuflucht vor der Gewalt in ihrem Heimatland Myanmar gefunden. Es ist das größte Flüchtlingslager der Welt. Die Menschen dürfen nicht arbeiten. Für die Kinder gibt es keine Schulen. Sie leben in 10 Quadratmetern großen Hütten aus Bambus und Planen. Stabilere Konstruktionen werden nicht genehmigt. Aber in Kürze werden viele dieser auf hügeligem, sandigen Gelände gebauten Hütten durch den Monsumregen weggeschwemmt werden. Frederik Kondak

Paris, die letzte Zuflucht

Paris, die letzte Zuflucht Sie sind schon überall in Europa gewesen. Und fast überall war es besser als hier. Aber nirgends durften sie bleiben. Jetzt hoffen sie auf eine neue Chance oder zumindest eine Verzögerung ihrer Abschiebung.

by AVICENNA Kultur- und Hilfswerk e.V.