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Neues aus Idlib

Hilfsaktion in Idlib Der seit Monaten wütende Kampf um die letzte Bastion der syrischen Regimegegner hat Schulen, Häuser und Krankenhäuser zerstört und eine Million Menschen in Richtung der verschlossenen Grenze zur Türkei gedrängt. Dort sitzen sie jetzt fest: frierend, hungrig und weiteren Übergriffen mit den Waffen der Großmächte ausgeliefert. Unseren, mit Unterstützung unserer Freunde, den Drei Musketieren aus Reutlingen, in der Türkei mit 400 Matratzen, 800 Jacken und 700 Decken beladenen LKW konnten unsere Helfer gerade noch rechtzeitig im Kaferlosin

Rohingyas in Bangladesh

Die Lage der inzwischen knapp eine Millionen Rohingyas in Bangladesch hat sich nicht verändert. Lediglich die Restriktionen in den großen Lagern bei Cox Bazar haben sich verschärft. Unter anderem dürfen kleinere NGO‘s nicht mehr in das Lager. Trotzdem haben unsere Freunde vor Ort es geschafft, weitere Nahrungsmittel zu verteilen. Wir bedanken uns bei unseren Spendern und unseren Helfern in Bangladesh und hoffen mit Eurer Hilfe auch weiterhin unterstützen zu können. Unser Helfer vor Ort berichtet: Die Lagersituation wird von Tag

Benefizveranstaltung für Menschen auf dem Weg

Die Idee für die  Benefizveranstaltung kam von Anna Pehlken, einer wunderbaren Sopranistin aus Polen, als sie die Fotos von Bita Kermani in unserer Praxis sah. Sie und ihr Begleiter, der Pianist Stefan Irmer, wollten Avicenna unterstützen. Aber ohne die Organisationsarbeit ihrer Freundin, Maria Arns aus Lennestadt, die sich unermüdlich für die Organisation und Deckung der Kosten eingesetzt hat und auch Herrn Hensel, Präsident der IHK Siegen und seine Gemahlin, die sie für die Übernahme der Schirmherrschaft gewinnen konnte, wäre diese

Hilfe in Jordanien

Jan’s Avicenna-Bericht von seinem Einsatz in Jordanien Nachher saßen wir alle entspannt bei einem Tee vor dem Zelt der Camp-Chefin. Die Nachmittagssonne stand schon tief am Himmel, sodass sie sich nicht mehr brennend heiß, sondern angenehm warm anfühlte. Auf ein paar Plastikstühlen, auf Kisten oder auf dem Boden hatten die Beteiligten Platz genommen. Die Camp-Chefin, Abu Mudira genannt, versuchte im Scherz Serena mit einem ihrer Söhne zu verheiraten. Serena kommt aus Venedig, engagiert sich für Flüchtlinge seit sie vor ein

Bei den Rohingyas in Bangladesch

Bei den Rohingyas in Bangladesch von Schahab Kermani Das Mittagessen wurde eben abgeräumt. Unsere Gastgeberin entschuldigt sich, dass es heute nur Fisch gab. Morgen werde sie wieder ein Huhn für uns auftreiben. Die Wände aus Plastikfolie der kleinen Hütte, in der wir sitzen, geraten in Bewegung. Sie werden abmontiert, leise, um den Schlaf meines Begleiters Freddy nicht zu stören. Über ihm wacht der Sohn der Familie. Er wedelt dem Gast den Rauch der Räucherstäbchen zu und erschlägt jedes Moskito, das

Hilfsaktion in Bangladesh geht weiter

Unsere Hilfsaktion im Flüchtlingscamp Kutupalong geht weiter Im Flüchtlingscamp Kutupalong in Bangladesch haben etwa eine Millionen Menschen Zuflucht vor der Gewalt in ihrem Heimatland Myanmar gefunden. Es ist das größte Flüchtlingslager der Welt. Die Menschen dürfen nicht arbeiten. Für die Kinder gibt es keine Schulen. Sie leben in 10 Quadratmetern großen Hütten aus Bambus und Planen. Stabilere Konstruktionen werden nicht genehmigt. Aber in Kürze werden viele dieser auf hügeligem, sandigen Gelände gebauten Hütten durch den Monsumregen weggeschwemmt werden. Frederik Kondak

Paris, die letzte Zuflucht

Paris, die letzte Zuflucht Sie sind schon überall in Europa gewesen. Und fast überall war es besser als hier. Aber nirgends durften sie bleiben. Jetzt hoffen sie auf eine neue Chance oder zumindest eine Verzögerung ihrer Abschiebung. Wir treffen überwiegend junge Männer aus Afghanistan, Pakistan, dem Irak, Eritrea oder Uganda. Sie leben jetzt im Februar 2018 bei Minustemperaturen in kleinen, eng beieinander stehenden Zelten unter den Brücken von Paris. Einem Paris, dass hier eher an Neapel oder Asien erinnert. Manche

Avicenna im Kutupalong-Flüchtlingscamp

Dies ist ein Bericht von Jan Menke, der im Dezember 2017 für Avicenna im Kutupalong-Flüchtlingscamp war und wir sagen an dieser Stelle Danke, lieber Jan, für deinen großartigen Einsatz vor Ort. Erst wenn man einen der Hügel über die notdürftig in den Staub geschlagenen Stufen erklimmt, beginnt man das Ausmaß der Katastrophe zu begreifen. Unter einem breitet sich das Kutupalong-Flüchtlingscamp aus, das inzwischen mit dem benachbarten Balukhali-Lager zusammengewachsen ist. Beide Camps beherbergen gemeinsam mehr als 600 000 Menschen. Bis zum

Hilfsaktion für die Rohingyas in Bangladesh

Avicenna setzt seine im Frühjahr begonnene Hilfsaktion für die Rohingyas in Bangladesh fort. Seit der großen Flüchtlingswelle vom Sommer, mit 300.000 neuen Zuwanderern, erlaubt die Regierung auch ausländische Hilfe. Jan Menke, der bereits für Avicenna in der Osttürkei geholfen hat, ist für Avicenna im Kutupalong-Camp und baut mit Unterstützung einheimischer Helfer Unterkünfte für 25 weitere Rohingya-Familien. Bau von Trinkwasserbrunnen: Es muss nur noch die Farbe trocknen, dann ist unsere erste Wasserpumpe einsatzbereit! In die anderen müssen wir noch etwas Arbeit stecken.

Hilfe für Kriegsflüchtlinge in der Ukraine

Avicenna konnte diese Woche einen Hilfstransport für Kriegsflüchtlinge in der Ukraine mit 50 Kartons mit Armeedecken, Verbandsmaterial, gynäkologischem Besteck, 1.000 Brillen und Winterkleidung unterstützen. Wir danken Georg Jachan und seinem Team für die Organisation des Transports.

by AVICENNA Kultur- und Hilfswerk e.V.