|

Winter in Torbali mit Dauerregen

Seit unserem ersten Besuch in Torbali im Dezember 2015  hat sich das Bild in den Camps der Flüchtlinge nicht verändert. Allerdings gibt es jetzt viel mehr dieser wilden Camps, in denen die Menschen unter den schlechtesten Bedingungen leben.

Wie man auf den Bildern sehen kann, regnet es im Westen der Türkei und das seit Wochen, ein Ende ist nicht in Sicht. Die Temperaturen liegen teilweise bei 2-3 Grad. Die wenigsten haben zu dieser Zeit Arbeit, deshalb ist die Not derzeit besonders groß.

Wir haben insgesamt 120 Lebensmittelpaktet (Öl, Reis, Linsen, Bohnen etc.) verteilt und machen in Kürze weiter. Die Verteilung von Holz ist ebenfalls geplant.

 

Update:

Wir haben in weiteren Camps ca. 150 Familien mit Lebensmittel versorgt und haben eine erste Holzverteilung gemacht. Insgesamt haben wir 560 Säcke Holz an ca. 95 Familien verteilt.

 

Ähnliche Beiträge

  • |

    Torbali

    Neben der medizinischen Versorgung konnten wir, dank zahlreicher Spenden, die Camps in Torbali auch wieder mit Nahrungsmitteln versorgen. Mit Freude konnten wir sehen, wie die Kartoffeln sofort gerecht verteilt wurden, das Waschpulver direkt zum waschen genutzt wurde und das Mehl zu Brot gebacken wurde. [one_third][/one_third] [one_third][/one_third] [one_third_last] [/one_third_last]

  • |

    Hilfe in Torbali

    Dank Ihrer Spenden konnten wir wieder in Torbali, 40 km südlich von Izmir, Hilfe leisten. Es ging in ein kleines Camp, in dem ca. 40 Menschen, davon 10 Frauen, unter sehr schlechten Bedingungen leben. Bei ihrem letzten Besuch hatte Iris Paul die Frauen gefragt, was sie dringend benötigen: Die Antwort war einstimmig „Unterwäsche“. So hatte…

  • |

    Die Würde des Menschen

    Flüchtlingscamp in Korinth Die Sekunden, in denen sich Mimik, Blick, Haltung und damit verbunden die Ausstrahlung eines Menschen verwandeln, in denen er/sie nach Monaten oder Jahren der Unterdrückung und Flucht, die Gelegenheit erkennt und ergreift, selber mit zu helfen, prägen sich ins Herz. Ohne viel darüber zu sprechen, finden sich direkt Helfer für den Aufbau…

  • |

    Moria im Winter 2019

    Die Situation in Moria ist im Winter immer am schlimmsten. Aber in diesem Winter ist es schlimmer denn je, weil die Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Lagers zugenommen hat. Ursprünglich für zweitausend Menschen geplant, leben dort heute ca. 16.000 Menschen, davon etwa 4.000 Kinder, etwa die Hälfte im Lager selbst, die andere Hälfte außerhalb in…

  • |

    Neues aus Çeşme

    In Çeşme wird nicht mehr gelacht, seitdem die Menschen wissen, das die Reise nach Europa in Idomeni zu Ende ist. Aber sie versuchen es trotzdem immer wieder nach Griechenland zu kommen. Einige sind schon zwanzig Mal von der türkischen Küstenwache auf offenem Meer daran gehindert worden. „Wo sollen wir denn hin ?“ sagen sie mit ihren…

  • |

    Avicenna im Iran

    Die Anzahl von Flüchtlingen aus dem Iran hat im letzten Jahr stark zugenommen. Während dies zu Beginn der Flüchtlingsbewegung meist Afghanen waren, die vor mehr oder weniger langer Zeit dorthin geflohen oder bereits dort aufgewachsen waren, treffen wir in der letzten Zeit immer häufiger Iraner, die durch das Wirtschaftsembargo ihre Existensgrundlage verloren haben. Fragen wir…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert