Lesbos
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Hilfe für Lesbos

Hilfe für Lesbos – Ein Aufruf aus Moria

Der Coronavirus bedroht das Leben der Schwächsten.

Der Coronavirus hat uns alle auf viele verschiedene Arten beeinflusst. Wenn sich unser Leben wieder normalisiert und Restaurants und Grenzen wieder für Reisen geöffnet werden, verstärken sich die negativen Auswirkungen für die Flüchtlinge:
• Jeder dritte Flüchtling auf Lesbos hatte Selbstmordgedanken und jeder fünfte Flüchtling hat bereits versucht, sein eigenes Leben zu beenden.
• Alle informellen Schulungen im Camp wurden erneut ausgesetzt, so dass unsere Kinder in keiner Weise eine Schulung erhalten.
• Wenn das Wetter wärmer wird, sind unsere Zelte voller Insekten und viele Schlangen finden ihren Weg in unsere Zelte.
• Wir müssen im Camp bleiben, was die Menschen noch abhängiger von den Lebensmitteln macht, die sie von der Lebensmittellinie erhalten. Diese sind nicht von guter Qualität, sehr oft wird nicht gut gekocht, dass das, was wir erhalten, roh ist. Immer ist es zu wenig und manchmal entweder verdorben oder faul.

Die Menschen sind gezwungen, die meiste Zeit im Inneren dieses Zauns zu verbringen, wo wir auf so viele Dinge angewiesen sind, die immer noch nicht gut sind, und so viele von uns beginnen zu vergessen, wie das Leben draußen ist. Wir haben dringenden Handlungsbedarf, um die Pandemie unter den Flüchtlingen zu stoppen. Und wir sind wie immer bereit, jedem zu helfen, der uns helfen kann, uns selbst zu helfen.

Verbunden mit diesem Text bitten wir dringend um Hilfe für die Arbeit unserer Partnerorganisation Stand by me Lesvos. Die aktuelle finanzielle Situation ist zur Zeit trotz der versprochenen EU Gelder extrem schlecht und viele Projekte können deshalb nicht durchgeführt werden.

Website Stand by me Lesvos

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