|

Neues aus Torbali

Es gibt wieder neues aus Torbali zu berichten:

Gemeinsam mit Nashwan Al-Wattar war ich am 21.09.2016 in Torbali. Nashwan unterstützt mich jedes Mal als Übersetzer und er kennt die meisten Menschen in Torbali auch schon seit langer Zeit.

Es ging diesmal gleich wieder in das kleine Camp, wo wir alle notwendigen Personendaten aufgenommen haben, damit wir nun endlich die notwendige Registrierung veranlassen können. Ich werde berichten, wenn wir damit erfolgreich waren.

 

Neues aus Torbali

Ich kenne all diese Menschen seit Januar 2016 und obwohl sie häufig ihren Standort gewechselt hatten, habe ich sie immer wieder gefunden. Nun hieß es aber von einem Teil dieser Menschen Abschied zu nehmen, denn sie haben sich entschlossen, in eines der offiziellen Camps zu gehen.

Da es gerade zur Zeit mit Arbeit wieder sehr schlecht aussieht, kann ich die Menschen gut verstehen.

Für mich war das ein sehr emotionaler Moment, auch weil ich zwei der Mädchen sehr in mein Herz geschlossen habe. Ich wünsche der Familie, dass sie einen besseren Ort für sich finden und das es dort für die Kinder die Möglichkeit gibt eine Schule zu besuchen. Möge sich ihr Leben dort zum Besseren wenden.

 

 

Wir haben dann noch die Lebensmittel gekauft, die gerade am notwendigsten gebraucht werden. Da es wie schon erwähnt zur Zeit wenig Arbeit gibt, werden wir das Camp weiter regelmäßig mit Lebensmitteln und anderen notwendigen Dingen unterstützen.

Im Gespräch mit den Frauen zeigte sich, dass sie sich schon jetzt Gedanken über die Winterzeit machen. Es werden dann dringend Winterjacken benötigt und sie brauchen regelmäßig Holz zum heizen.

Bitte helfen Sie uns weiterhin mit Ihrer Spende, damit wir diese Menschen regelmäßig unterstützen können. Vielen Dank.
 

 

Ähnliche Beiträge

  • |

    Hilfe in Torbali

    Dank Ihrer Spenden konnten wir wieder in Torbali, 40 km südlich von Izmir, Hilfe leisten. Es ging in ein kleines Camp, in dem ca. 40 Menschen, davon 10 Frauen, unter sehr schlechten Bedingungen leben. Bei ihrem letzten Besuch hatte Iris Paul die Frauen gefragt, was sie dringend benötigen: Die Antwort war einstimmig „Unterwäsche“. So hatte…

  • |

    Aktuelle Lage auf Lesbos

    Ein Bericht von Shahab Kermani über die Lage auf Lesbos Die Lage auf Lesbos ist geprägt von Stagnation und das am deutlichsten ins Auge stechende ist Hoffnungslosigkeit, auf allen Seiten. Die Aussicht auf Asyl ist gering und der Prozess langwierig. Laut einer Analyse von Amnesty International wird die Registrierung und Verteilung der Flüchtlinge bei dieser…

  • |

    Neuigkeiten aus Çeşme

    Die Krankenschwester Natascha Köhler, mit der wir im Dezember/Januar gemeinsam in Çeşme gearbeitet haben, ist derzeit wieder in Çeşme und berichtet von ihren Eindrücken:   Merhaba aus Çeşme! Es hat sich vieles verändert seit Dezember/Januar, als ich das letzte mal hier war. Nicht nur das Wetter ist besser, auch Çeşme ist voller. Mehr Autos, mehr…

  • |

    Rupert Neudeck

      Wir trauern um unseren Freund und unser Vorbild Rupert Neudeck. Unser Avicenna Mitglied Navid Kermani hat in seiner Rede aus unseren Herzen gesprochen.   Ansprache von Navid Kermani zu Rupert Neudeck im Trauergottesdienst Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten…

  • |

    Besuch an der syrischen Grenze

    Besuch an der syrischen Grenze am 01.01.2017 Fast 1.000 Kilometer lang und 3 bis 4 Meter hoch wird die Betonmauer, die die syrischen Flüchtlingen die Flucht vor den Bomben verwehrt und sie wächst schnell. Jenseits der Mauer wächst gleichzeitig eines der größten syrischen Flüchtlingscamps. Hier lebten bis vor der aktuellen dreitägigen Waffenruhe etwa 700.000 Menschen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert