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Corona im Iran

Corona im Iran Die Menschen im Iran leiden besonders stark unter dem Virus und seinen Kollateralschäden. Die auf Grund des von Amerika durchgesetzten Wirtschaftsembargos ohnehin besonders für die armen Bevölkerungsschichten prekäre Situation hat sich noch Mal drastisch verschlechtert und viele Menschen wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren können. Dank der Hilfe iranischer Spender haben wir für 600 Familien in den Wüstendörfern in der Umgebung der von uns unterstützten Behindertenschule in Harand eine Stunde östlich von Isfahan Nahrungsmittel verteilen können

Allen Schwierigkeiten zum Trotz

Iran Flutkatastrophe im Januar 2020 Viele der Menschen, die durch die erneute Flutkatastrophe im Süd-Osten des Landes alles verloren haben, sind in der Hoffnung auf Hilfe in die Gegend südlich von Kerman geflüchtet. Doch auch dort wird das Helfen immer schwieriger. Wie schon bei den Überschwemmungen im letzten Jahr wird direkte Hilfe aus dem Ausland durch das Wirtschaftsembargo verhindert. Und dieses Jahr hat sich aus dem gleichen Grund auch die private Hilfe verringert. Da der Staat mit seinen eigenen Schwierigkeiten

Flutkatastrophe im Iran

Nach Jahren der Trockenheit wurden große Teile des Irans, insgesamt 23 von 31 Provinzen, sowohl im Norden wie im Süden, von schweren Unwettern mit starken Regenfällen heimgesucht. Mehrere Städte und mehr als 180 Dörfer wurden geräumt. Seit Mitte März kamen bereits 70 Menschen ums Leben. Fast eine halbe Millionen Menschen leben in Notunterkünften. Der entstandene Sachschaden wird auf umgerechnet über eine Milliarden Euro geschätzt. Auf Grund des Wirtschaftsembargos und der dadurch bedingten Wirtschaftskrise ist die Unterstützung aus dem eigenen Land

Avicenna im Iran

Die Anzahl von Flüchtlingen aus dem Iran hat im letzten Jahr stark zugenommen. Während dies zu Beginn der Flüchtlingsbewegung meist Afghanen waren, die vor mehr oder weniger langer Zeit dorthin geflohen oder bereits dort aufgewachsen waren, treffen wir in der letzten Zeit immer häufiger Iraner, die durch das Wirtschaftsembargo ihre Existensgrundlage verloren haben. Fragen wir Einheimische, wie weit der Gedanke an eine Flucht in den Westen verbreitet ist, antworten sie, über drei Viertel der ärmeren Mittelschicht mache sich Gedanken über

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