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Avicenna im Libanon

Zu Beginn unseres Aufenthaltes im Libanon, im Oktober 2017, trafen wir die einheimische NGO Sawa, die sich seit 2012 um Flüchtlinge aus Syrien kümmert. Sawa kümmert sich nicht nur um logistische Probleme in den Lagern und um die Schulversorgung, ihr obliegt inzwischen auch die medizinische Versorgung von 18 Zeltlagern. Sie haben dafür eine Genehmigung zur mobilen, ärztlichen Versorgung und wir kommen genau rechtzeitig, um mit unseren Erfahrungen bei der mobilen medizinischen Versorgung, die wir in der Türkei machen konnten, das Projekt zu unterstützen. Gleich bei unserer Ankunft besorgten wir ein Transportsystem für die vorhandenen Medikamente. Fehlende und verbrauchte Medikamente besorgen wir

Der Unterricht geht weiter

  Die Sommerferien sind beendet und heute beginnt wieder der Schulunterricht. Mit vereinter Hilfe wurde das Klassenzimmer komplett renoviert und ein neues Fenster konnte auch eingebaut werden. Die ersten Bilder vom heutigen Tag haben wir schon erhalten: Verteilung der Schulmaterialien an die Kinder. Nicht nur wir freuen uns: Die Kinder konnten es kaum erwarten, dass die Schule endlich wieder beginnt.     Update 16.10.2017 – Tische für die Schulklasse  

Hilfe für die Rohingya

Seit Ende August sind, Schätzungen des UNHCR zufolge, etwa 313.000 Rohyngyas aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Für etwa 125.000 sind Hilfeleistungen vom UNHCR geplant. Diese betreffen vorwiegend die extrem überfüllten, vorhandenen, offiziellen Camps. Die meisten Menschen kommen jedoch gar nicht bis zu diesen Camps. Viele werden von den Einheimischen, die selbst schon hilfsbedürftig sind, aufgenommen. Es gibt einige wenige Hilfsorganisationen, wie Khalsa Aid, die versuchen zu helfen, aber es wird noch viel mehr Hilfe benötigt. Deshalb freuen wir uns, dass Georg Jachan Mitte Oktober 2017 im Auftrag von Avicenna Kultur- und Hilfswerk nach Bangladesch (Cox’s Bazar) reisen wird. Vor Ort

Neues von unserem Schulprojekt

Avicenna baut Partnerschaft mit TIAFI aus und stärkt lokale Organisation der Projekte im Bereich medizinische Versorgung und Bildung Im August 2017 hat Avicenna erneut die Camps syrischer Flüchtlinge in der Türkei besucht und Verbesserungen unseres Schulprojekts erzielen können. Der Unterricht musste leider über den Sommer unterbrochen werden, da ein Großteil der Kinder in der Ernte-Saison helfen mussten, den Lebensunterhalt ihrer Familien durch Feldarbeit zu bestreiten. Auch wollten wir die Struktur unseres Projekts besser den veränderten Gegebenheiten anpassen. Das größte Camp, welches wir bis vor der Erntezeit mit 2 Tagen Unterricht pro Woche im Programm hatten, hat sich leider aufgelöst. In

Theaterprojekt im Irak

In Suleymani, im kurdischen Irak, fand im Frühjahr 2017 und in den Sommerferien 2017 ein Theaterprojekt mit Flüchtlingen statt. Unter der Leitung des Berliner Regisseurs Stefan Oteni treffen sich im Kloster Mariyam al-Adhra, des seit 2013 in Syrien entführten Pater Paolo D’All Oglio, syrisch-kurdische und irakisch- kurdische, christliche und muslimische Flüchtlinge, um gemeinsam das Stück „Die Konferenz der Vögel“ des Sufidichters Attar aufzuführen. Eingeleitet wurde das Projekt, um den traumatisierten Menschen unterschiedlicher Herkunft die Gelegenheit zu geben, ihre persönliche Lebensgeschichte zu verarbeiten und sich selbst als Individuum und in der Gemeinschaft zu erfahren und zu entwickeln. Der Aspekt einer Interreligiösen

Neues aus der Türkei

Wieder mal in der Türkei, wollten wir unsere laufenden Projekte unterstützen und die jetzige Lage überprüfen. Wir haben die schulischen Leistungen unseres Schulprojektes überprüft und überlegt, wie eine Verbesserung möglich ist. Die Kinder in den Zeltlagern hatten nie Unterricht und daher ist für den Unterricht eine professionelle Kraft nötig. Nach längeren Sitzungen und Überlegungen haben wir dann Kontakt zu der türkischen Organisation Tiafi aufgenommen, die ein Frauenprojekt in Izmir aufbaut. Wir waren froh zu hören, dass sie Kontakt zu einer erfahrenen syrischen Lehrerin haben. So können die Kinder intensiver betreut werden. Die Lage hat sich in den letzten 1 1/2

Avicenna im Irak

Unser Einsatz im Irak im April 2017 Wir sind zu Besuch bei unserer langjährigen Freundin Friederike, Nonne der christlichen Gemeinschaft Marmusa. Diese wurde mit Sitz in Syrien von Paolo D’All Oglio gegründet. 2012, ein Jahr vor dessen Entführung in Syrien, gründete die Gemeinschaft auf Einladung des damaligen Bischofs der Chaldäer im Irak eine Niederlassung in Suleymani im kurdischen Teil vom Irak. Pater Jens und Schwester Friederike waren noch bei der Renovierung der Kirche und ihres Gästehauses in Suleymani, da trafen sehr viele Flüchtlinge aus der Umgebung von Mossul, insbesondere auch syrisch-katholische und chaldäische Christen aus Karakosh ein. Die beiden nahmen

Rohingya Muslims in Flüchtlingscamps in Bangladesh

Avicenna hilft Rohingya Muslims in Flüchtlingscamps in Bangladesh Die Rohingya aus Myanmar bilden laut den Vereinten Nationen die weltweit am meisten verfolgte Minderheit und sehr viele sind in das Nachbarland Bangladesh geflohen.  

Neues aus der Türkei

Vom 25. Februar bis zum 8. März 2017 waren Bita Kermani und Neda Rashid wieder in der Türkei. Zunächst im Westen bei Torbali, unterstützt von Iris Paul und unserem arabischen Übersetzer vor Ort. Im Vergleich zum letzen Besuch am Anfang des Jahres waren einige der allesamt inoffiziellen Zeltlager inzwischen von der Polizei geräumt worden. Insbesondere die nicht im Westen der Türkei registrierten Syrer wurden zurück in den Osten geschickt. Unser gerade erst begonnener Schulunterricht wurde dadurch auch leider aufgelöst. Wir hoffen, in Kürze damit wieder starten zu können. Aber noch immer leben einige Tausend Menschen in den Lagern bei Torbali

Logistik der Essensverteilung

Die Logistik der Essensverteilung – Vom Butterbrot zum LKW Es gibt nur einen schlimmeren Feind als den Hunger: den Hunger deiner Kinder. Im Herbst 2016 auf Lesbos gab es oft gar nichts zu Essen und wir fingen an Butterbrote zu schmieren. Mit der Hilfe junger Griechen steigerten wir uns schnell auf die alltägliche Verteilung von ca. 600 warmen Mahlzeiten. In den offiziellen Lagern um Thessaloniki gab es morgens ein „Croissant“ und dann noch zwei Mal Kartoffeln mit etwas Sauce oder ähnlichem. In dem Auffanglager derjenigen deren Fluchtversuch nach Mazedonien und Serbien gescheitert war, gab es auch das nicht. Wir fragten

by AVICENNA Kultur- und Hilfswerk e.V.