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Hilfsaktion für die Rohingyas in Bangladesh

Avicenna setzt seine im Frühjahr begonnene Hilfsaktion für die Rohingyas in Bangladesh fort. Seit der großen Flüchtlingswelle vom Sommer, mit 300.000 neuen Zuwanderern, erlaubt die Regierung auch ausländische Hilfe. Jan Menke, der bereits für Avicenna in der Osttürkei geholfen hat, ist für Avicenna im Kutupalong-Camp und baut mit Unterstützung einheimischer Helfer Unterkünfte für 25 weitere Rohingya-Familien. Bau von Trinkwasserbrunnen: Es muss nur noch die Farbe trocknen, dann ist unsere erste Wasserpumpe einsatzbereit! In die anderen müssen wir noch etwas Arbeit stecken. Gerade jetzt in Bangladeschs Trockenzeit ist Frischwasser im Camp lebenswichtig. Mit der Unterstützung vom Militär konnte Jan auch schon 300

Radiostation für arbat refugee camp im Irak

Im November 2017 konnte die Ausbildung für 100 überwiegend syrische und irakische Flüchtlinge im Alter zwischen 17 und 27 Jahren im kurdischen Teil des Iraks an der von Avicenna gestifteten Radiostation für die italienische NGO „ un ponte per“ begonnen werden. Die Ausstrahlung des Campsenders kann somit im Januar starten. Damit sind die Flüchtlinge und die NGO‘s im Flüchtlingscamp (arbat refugee camp) in der Lage einen eigenen Radiosender zu betreiben.  

Hilfe für Kriegsflüchtlinge in der Ukraine

Avicenna konnte diese Woche einen Hilfstransport für Kriegsflüchtlinge in der Ukraine mit 50 Kartons mit Armeedecken, Verbandsmaterial, gynäkologischem Besteck, 1.000 Brillen und Winterkleidung unterstützen. Wir danken Georg Jachan und seinem Team für die Organisation des Transports.

Avicenna im Libanon

Zu Beginn unseres Aufenthaltes im Libanon, im Oktober 2017, trafen wir die einheimische NGO Sawa, die sich seit 2012 um Flüchtlinge aus Syrien kümmert. Sawa kümmert sich nicht nur um logistische Probleme in den Lagern und um die Schulversorgung, ihr obliegt inzwischen auch die medizinische Versorgung von 18 Zeltlagern. Sie haben dafür eine Genehmigung zur mobilen, ärztlichen Versorgung und wir kommen genau rechtzeitig, um mit unseren Erfahrungen bei der mobilen medizinischen Versorgung, die wir in der Türkei machen konnten, das Projekt zu unterstützen. Gleich bei unserer Ankunft besorgten wir ein Transportsystem für die vorhandenen Medikamente. Fehlende und verbrauchte Medikamente besorgen wir

Der Unterricht geht weiter

  Die Sommerferien sind beendet und heute beginnt wieder der Schulunterricht. Mit vereinter Hilfe wurde das Klassenzimmer komplett renoviert und ein neues Fenster konnte auch eingebaut werden. Die ersten Bilder vom heutigen Tag haben wir schon erhalten: Verteilung der Schulmaterialien an die Kinder. Nicht nur wir freuen uns: Die Kinder konnten es kaum erwarten, dass die Schule endlich wieder beginnt.     Update 16.10.2017 – Tische für die Schulklasse  

Hilfe für die Rohingya

Seit Ende August sind, Schätzungen des UNHCR zufolge, etwa 313.000 Rohyngyas aus Myanmar nach Bangladesch geflohen. Für etwa 125.000 sind Hilfeleistungen vom UNHCR geplant. Diese betreffen vorwiegend die extrem überfüllten, vorhandenen, offiziellen Camps. Die meisten Menschen kommen jedoch gar nicht bis zu diesen Camps. Viele werden von den Einheimischen, die selbst schon hilfsbedürftig sind, aufgenommen. Es gibt einige wenige Hilfsorganisationen, wie Khalsa Aid, die versuchen zu helfen, aber es wird noch viel mehr Hilfe benötigt. Deshalb freuen wir uns, dass Georg Jachan Mitte Oktober 2017 im Auftrag von Avicenna Kultur- und Hilfswerk nach Bangladesch (Cox’s Bazar) reisen wird. Vor Ort

Neues von unserem Schulprojekt

Avicenna baut Partnerschaft mit TIAFI aus und stärkt lokale Organisation der Projekte im Bereich medizinische Versorgung und Bildung Im August 2017 hat Avicenna erneut die Camps syrischer Flüchtlinge in der Türkei besucht und Verbesserungen unseres Schulprojekts erzielen können. Der Unterricht musste leider über den Sommer unterbrochen werden, da ein Großteil der Kinder in der Ernte-Saison helfen mussten, den Lebensunterhalt ihrer Familien durch Feldarbeit zu bestreiten. Auch wollten wir die Struktur unseres Projekts besser den veränderten Gegebenheiten anpassen. Das größte Camp, welches wir bis vor der Erntezeit mit 2 Tagen Unterricht pro Woche im Programm hatten, hat sich leider aufgelöst. In

Theaterprojekt im Irak

In Suleymani, im kurdischen Irak, fand im Frühjahr 2017 und in den Sommerferien 2017 ein Theaterprojekt mit Flüchtlingen statt. Unter der Leitung des Berliner Regisseurs Stefan Oteni treffen sich im Kloster Mariyam al-Adhra, des seit 2013 in Syrien entführten Pater Paolo D’All Oglio, syrisch-kurdische und irakisch- kurdische, christliche und muslimische Flüchtlinge, um gemeinsam das Stück „Die Konferenz der Vögel“ des Sufidichters Attar aufzuführen. Eingeleitet wurde das Projekt, um den traumatisierten Menschen unterschiedlicher Herkunft die Gelegenheit zu geben, ihre persönliche Lebensgeschichte zu verarbeiten und sich selbst als Individuum und in der Gemeinschaft zu erfahren und zu entwickeln. Der Aspekt einer Interreligiösen

Neues aus der Türkei

Wieder mal in der Türkei, wollten wir unsere laufenden Projekte unterstützen und die jetzige Lage überprüfen. Wir haben die schulischen Leistungen unseres Schulprojektes überprüft und überlegt, wie eine Verbesserung möglich ist. Die Kinder in den Zeltlagern hatten nie Unterricht und daher ist für den Unterricht eine professionelle Kraft nötig. Nach längeren Sitzungen und Überlegungen haben wir dann Kontakt zu der türkischen Organisation Tiafi aufgenommen, die ein Frauenprojekt in Izmir aufbaut. Wir waren froh zu hören, dass sie Kontakt zu einer erfahrenen syrischen Lehrerin haben. So können die Kinder intensiver betreut werden. Die Lage hat sich in den letzten 1 1/2

Avicenna im Irak

Unser Einsatz im Irak im April 2017 Wir sind zu Besuch bei unserer langjährigen Freundin Friederike, Nonne der christlichen Gemeinschaft Marmusa. Diese wurde mit Sitz in Syrien von Paolo D’All Oglio gegründet. 2012, ein Jahr vor dessen Entführung in Syrien, gründete die Gemeinschaft auf Einladung des damaligen Bischofs der Chaldäer im Irak eine Niederlassung in Suleymani im kurdischen Teil vom Irak. Pater Jens und Schwester Friederike waren noch bei der Renovierung der Kirche und ihres Gästehauses in Suleymani, da trafen sehr viele Flüchtlinge aus der Umgebung von Mossul, insbesondere auch syrisch-katholische und chaldäische Christen aus Karakosh ein. Die beiden nahmen

by AVICENNA Kultur- und Hilfswerk e.V.