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Blog

Corona im Iran

Corona im Iran Die Menschen im Iran leiden besonders stark unter dem Virus und seinen Kollateralschäden. Die auf Grund des von Amerika durchgesetzten Wirtschaftsembargos ohnehin besonders für die armen Bevölkerungsschichten prekäre Situation hat sich noch Mal drastisch verschlechtert und viele Menschen wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren können. Dank der Hilfe iranischer Spender haben wir für 600 Familien in den Wüstendörfern in der Umgebung der von uns unterstützten Behindertenschule in Harand eine Stunde östlich von Isfahan Nahrungsmittel verteilen können

Lebensmittel für Corona Betroffene in der Türkei

Viele Flüchtlinge leben derzeit in furchtbaren Verhältnissen, da sich die COVID-19-Krise ausbreitet und auch ihre Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, schwinden. Unser Gemeindezentrum Tiafi in der Türkei hat inzwischen mehr als 1000 Familien auf seiner Liste von bedürftigen Familien. 900 Familien haben die ehrenamtlichen Helfer von Tiafi mit Hilfe ihrer Spendengelder, sowie der Unterstützung der „3 Musketiere“ und der Stadtverwaltung von Izmir inzwischen mit Nahrungsmittelpacketen unterstützt. Aber ein Packet pro Familie reicht nicht. Um unsere Hilfe auch fortsetzen zu können,

Neues aus Idlib

Hilfsaktion in Idlib Der seit Monaten wütende Kampf um die letzte Bastion der syrischen Regimegegner hat Schulen, Häuser und Krankenhäuser zerstört und eine Million Menschen in Richtung der verschlossenen Grenze zur Türkei gedrängt. Dort sitzen sie jetzt fest: frierend, hungrig und weiteren Übergriffen mit den Waffen der Großmächte ausgeliefert. Unseren, mit Unterstützung unserer Freunde, den Drei Musketieren aus Reutlingen, in der Türkei mit 400 Matratzen, 800 Jacken und 700 Decken beladenen LKW konnten unsere Helfer gerade noch rechtzeitig im Kaferlosin

Allen Schwierigkeiten zum Trotz

Iran Flutkatastrophe im Januar 2020 Viele der Menschen, die durch die erneute Flutkatastrophe im Süd-Osten des Landes alles verloren haben, sind in der Hoffnung auf Hilfe in die Gegend südlich von Kerman geflüchtet. Doch auch dort wird das Helfen immer schwieriger. Wie schon bei den Überschwemmungen im letzten Jahr wird direkte Hilfe aus dem Ausland durch das Wirtschaftsembargo verhindert. Und dieses Jahr hat sich aus dem gleichen Grund auch die private Hilfe verringert. Da der Staat mit seinen eigenen Schwierigkeiten

Schule auf Lesbos

Von den über 18.000 Flüchtlingen in und um das Aufnahmelager Moria auf Lesbos sind über 4.000 Kinder. In Zusammenarbeit mit “Stand by me Lesvos” und “Wadi e.V. “finanzieren wir jetzt für 100 Kinder und Frauen einen Schulunterricht. Die Klassenräume befinden sich 800 Meter vom Aufnahmelager Moria entfernt. Die älteren Kinder können selbstständig und die Jüngeren in Begleitung dorthin gehen. Die Schule bietet nicht nur eine pädagogische sondern auch eine psycho-soziale Unterstützung. Besonders auch viele afghanische Mädchen und junge Frauen sind

Rohingyas in Bangladesh

Die Lage der inzwischen knapp eine Millionen Rohingyas in Bangladesch hat sich nicht verändert. Lediglich die Restriktionen in den großen Lagern bei Cox Bazar haben sich verschärft. Unter anderem dürfen kleinere NGO‘s nicht mehr in das Lager. Trotzdem haben unsere Freunde vor Ort es geschafft, weitere Nahrungsmittel zu verteilen. Wir bedanken uns bei unseren Spendern und unseren Helfern in Bangladesh und hoffen mit Eurer Hilfe auch weiterhin unterstützen zu können. Unser Helfer vor Ort berichtet: Die Lagersituation wird von Tag

Moria im Winter 2019

Die Situation in Moria ist im Winter immer am schlimmsten. Aber in diesem Winter ist es schlimmer denn je, weil die Bevölkerung innerhalb und außerhalb des Lagers zugenommen hat. Ursprünglich für zweitausend Menschen geplant, leben dort heute ca. 16.000 Menschen, davon etwa 4.000 Kinder, etwa die Hälfte im Lager selbst, die andere Hälfte außerhalb in den Olivenwäldern. Sie leben in Zelten mit jeweils 2 bis 50 Personen. Einige Zelte sind trocken und haben sicheren Strom, der auch für Heizungen verwendet

Die Würde des Menschen

Flüchtlingscamp in Korinth Die Sekunden, in denen sich Mimik, Blick, Haltung und damit verbunden die Ausstrahlung eines Menschen verwandeln, in denen er/sie nach Monaten oder Jahren der Unterdrückung und Flucht, die Gelegenheit erkennt und ergreift, selber mit zu helfen, prägen sich ins Herz. Ohne viel darüber zu sprechen, finden sich direkt Helfer für den Aufbau der medizinischen Zelte, der Verteilung der Zettel mit Nummern, der Ordnung der Menschenschlangen und beim Übersetzen. Über die Hälfte der Campbewohner, vor allem Frauen und

Kleidersammlung in Köln

Die Nachrichten über die katastrophale Situation der Flüchtlinge auf den griechischen Inseln haben viele Menschen in Deutschland berührt. Auf einen Aufruf von uns und unser Freundin Isabel Shayani, die gerade einen Filmbericht aus Lesbos für den WDR gemacht hat, kamen innerhalb einer Woche 2,5 Lastwagenladungen Kleider etc. zusammen. Unser Freund Arman hat sie, z.T. mit Hilfe von Freunden, gesammelt und sortiert. Am 22.10.2019 fährt er die erste Ladung nach Griechenland und weitere Fahrten sind geplant. Auch die griechischen Olivenöl Spedition

Avicenna-Einsatz in der Türkei

Avicenna war kürzlich in der Türkei, um unser Schulprojekt sowie unsere Freunde und Partner bei TIAFI zu besuchen.   Unser Schulprojekt Der Unterricht läuft nach wie vor gut und wir haben für die zehn fortgeschrittensten Schüler jetzt die dritte Klasse eröffnet. Es erfüllt uns mit großer Freude, wenn wir sehen, zu welch festem Bestandteil sich die Schule mittlerweile im alltäglichen Leben im Camp entwickelt hat. Die Kinder gehen mit Begeisterung zur Schule, die meisten auch regelmäßig. Auch glauben wir beobachten

Unsere Schulprojekte

Unsere Schulprojekte in der Türkei Die Situation ist für die meisten syrischen Familien in Izmir unverändert. Für einen Großteil der Familien reicht es nur für das aller Notwendigste und die Anschaffung der Schulsachen nebst Schulkleidung (in der Türkei tragen die Kinder Schuluniformen) ist für viele eine große Herausforderung. Neben unserer monatlichen Unterstützung mit Lebensmitteln konnten wir für viele Kinder die Schulmaterialien und/oder die Schulkleidung kaufen. In der Umgebung von Torbali finanzieren wir weiterhin den Schulunterricht in einem syrischen Zeltlager. Unsere

Athen im Juni 2019

Nach einem knappen halben Jahr bin ich wieder zurück in Athen. Vieles hat sich verändert und vieles ist immer noch so wie im Winter. Noch immer leben die Flüchtlinge in den Squats (besetze Häuser) im Anarchisten-Viertel. Nur ist die Frage wie lange noch. Die neue Regierung hat damit geworben, die Häuser zu räumen. Und mit dieser Angst leben dort viele. Vor 2 Monaten wurden die ersten Häuser geräumt – in einer Nacht und Nebel Aktion. Es bleibt den Menschen keine

by AVICENNA Kultur- und Hilfswerk e.V.